100 Extremsportler werden auf Herz und Nieren geprüft, ob sie geeignet sind für eine Neuauflage des historischen Wettlaufs von Scott und Amundsen. 100 Jahre nach dem historischen Ereignis schicken ZDF und ORF am 10. Dezember 2010 zwei Teams ans untere Ende der Welt. Derzeit sind die beiden Sender auf der Suche nach den geeigneten Kanditaten, die sich mit zwei Extremsportlern und zwei Fernsehmoderatoren die Strapazen der vierwöchigen Expedition antun wollen und auch können.
Mehr dazu unter Friedberger Allgemeine.
Aktuelles: Antarktis
Casting für den Lauf zum Südpol
24. August 2010PolarNEWS präsentiert sich auf Messe in der Schweiz
30. April 2010Die Polar-Experten Heiner und Rosamaria Kubny teilen auf ihrer Website PolarNEWS Folgendes mit:
Polarbären und Pinguine, Inuit und Eisberge werden an der Ausstellung BEA in Bern anzutreffen sein: PolarNEWS macht’s möglich mit der Sonderschau «Arktis/Antarktis». Dabei gibt es überraschende Neuheiten zu bewundern.
Bisher war PolarNEWS an den großen Ferienmessen der Schweiz vertreten. Jetzt betreten Heiner und Rosamaria Kubny Expo-Neuland: Vom 30. April bis 9. Mai 2010 präsentieren die beiden ihre neuen Bilder und Filme an der BEA in Bern, der Ausstellung für Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie. “Wir wurden von den Organisatoren der BEA angefragt, ob wir in Rahmen einer Sonderschau die Regionen der Arktis und Antarktis vorstellen möchten”, erklärt Heiner Kubny, “da konnten wir als passionierte Fans dieser Gegenden der Erde natürlich nicht Nein sagen.” Rosamaria ergänzt: “Und wir waren noch nie an einer Ausstellung, an der es nicht ums Reisen geht. So können wir für unseren Stand an der BEA ein ganz neues Konzept entwickeln.”
Mehr zur Ausstellung unter PolarNEWS.
Weniger Walfang in der Antarktis
15. April 2010Die japanische Walfangflotte kehrt von den Fangaktivitäten im Walschutzgebiet in der Antarktis zurück. Basierend auf Medienberichten wurden in der vergangenen Saison (November 2009 bis März 2010) 506 Südliche Zwergwale und ein Finnwal getötet, was eine Reduktion um 25% zum Vorjahr bedeutet. In der Saison zuvor (2008/09) wurden innerhalb des als von Japan “wissenschaftlichen Walfangprogramms” (JARPN II) 679 Zwergwale und ein Finnwal getötet.
Gegenüber Medien gab der Kapitän Shigetoshi Nishiwaki die “Schuld” für den Rückgang Umweltaktivisten, die die Fangaktivitäten störten. Im Rahmen der Aktionen der Organisation Sea Shepard kam es auch zu Zwischenfällen, die in der Zerstörung eines Schiffes (der “Ady Gil”) und der Verhaftung eines Aktivisten führten.
Trotz bestehenden internationalen kommerziellen Walfangverbotes setzt Japan seine Aktivitäten in dem von der Internationalen Walfangkommission (IWC) erklärten Walschutzgebiet in der Antarktis fort. Japan beruft sich dabei auf Artikel VIII der Konvention zur Regulierung des Walfangs (Special Permit Whaling) und deklariert seine Aktivitäten als “wissenschaftlichen Walfang”. Diese und auch andere kommerzielle Walfangaktivitäten Islands und Norwegens sind Anlass für ein Verhandlungspaket innerhalb der IWC über das im Juni 2010 entscheiden werden soll.
Die WDCS äußerte heftige Kritik an dem Verhandlungsvorschlag, der im Wesentlichen in allen Punkten den Walfangstaaten entgegenkäme und eine Legitimierung und Legalisierung des kommerziellen Walfangs zur Folge hätte.
(Quelle: WDCS/München)
Pinguine dienten früher als Brennstoff
6. März 2010Aufzeichnungen aus dem 19. Jahrhundert berichten über einen grausamen Umgang mit Pinguinen auf den Falklands/Antarktis: Von dem massenhaften Einkochen vierschiedener Pinguinarten wird berichtet,

Die wenig tierfreundliche Art der Lampenöl-Produktion begann Mitte des 19. Jahrhunderts, als der florierenden Tranindustrie dafür die Wale, Robben und Seeelefanten ausgingen. Doch schon zuvor verfeuerte man Millionen Vögel: Sie dienten als Brennstoff für die großen Öfen, in denen man Walspeck zu Tran verkochte. “Sie brannten ziemlich schlecht, aber es gab sie in Mengen. Wir fingen die Tiere direkt vor der Baracke und warfen sie gleich lebend in den Ofen. Das Geschrei der Tiere war unerträglich. An diesem Tag verfeuerten wir sicherlich 700 von ihnen”, beschreibt ein Walfänger 1843 die bestialische Praxis auf Südgeorgien.
Einem Pinguin auch nur eine Feder zu krümmen, das würde heute niemand mehr billigen. Und zumindest für den Königspinguin scheinen die schlechten Zeiten vorbei zu sein. Die Bestände wachsen seit Jahrzehnten und werden auf etwa 2,5 Millionen Brutpaare geschätzt. Womöglich profitieren die Vögel sogar vom menschlichen Raubbau am Meer. Weniger Wale fressen weniger Krill, und von diesen Kleinkrebsen ernähren sich auch die in tieferen Wasserschichten lebenden Laternenfische und Kopffüßer, auf deren Fang sich wiederum die Königspinguine spezialisiert haben. Eine plausible, aufgrund fehlender Daten zu historischen Krilldichten aber kaum zu beweisende Theorie.
(Quelle: Frankfurter Allgemeine)
