3.000 Rentiere sollen in Süd-Georgien erlegt werden

Die südlichste Rentierherde der Welt soll nach den Plänen der Verwaltung auf Südgeorgien erlegt werden, um das fragile und einzigartige Ökosystem der Insel zu schützen. In den nächsten zwei Jahren werden nach den Plänen der Behörden die seit 100 Jahren auf Südgeorgien ansässigen Rentiere abgeschossen.

Die rund 3.000 Rentiere auf Südgeorgien zertreten die einheimischen Pflanzen, verursachen Erosion durch das Abweiden und bedrohen die Königspinguine und andere einheimische Vögel durch das Zerstören der Nester am Boden und des Habitats. Nun soll eine Gruppe von Sami aus Norwegen die Tiere zusammentreiben und sie fachgerecht töten. Die Operation soll zwei Sommersaisons andauern.

Rentiere sind eigentlich Bewohner der Arktis, aber die norwegischen Walfänger benötigten Frischfleisch während ihrer Operationen in der Antarktis und brachten deshalb 1911 eine kleine Herde von 10 Rentieren nach Südgeorgien. Nun sind es auch die Norweger, die damit beauftragt wurden, die nicht-einheimischen Rentiere wieder zu entfernen.

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