Eisbären wieder im Visier der Jäger

Dieser Tage beginnt in Kanada die Jagd auf Eisbären. Bis zu 700 Tiere werden von Fellhändlern und Trophäenjägern zur Strecke gebracht – ungeachtet der Tatsache, dass der König der Arktis akut bedroht ist.

Das Reich der Eisbären wird immer kleiner. Im September 2012 gab es nur noch halb so viel solides Eis in der Arktis wie noch im Jahr 2000. Verschwunden ist eine Fläche, die drei Vierteln der gesamten Europäischen Union entspricht. Maximal 25.000 Eisbären haben überlebt. Bis 2050 könnte sich diese Zahl allein aufgrund des Klimawandels um 70 Prozent verringern.

Doch das kümmert die kanadische Regierung wenig. Sie lässt zu, dass jährlich Hunderte Eisbären abgeschossen werden. Europäische Jagdreiseveranstalter verkaufen einen Eisbären-Abschuss für rund 40.000 Euro und an internationalen Fellauktionen hat ein regelrechter Ausverkauf der Eisbären begonnen.

Erheben Sie Ihre Stimme für den König der Arktis!
Fordern Sie mit einer Protestmail an die kanadische Regierung ein Ende der Eisbärenjagd.
(Quelle: OceanCare)

  1. Protestmail gerade abgeschickt! Welche „Moral“ – bzw. welche Komplexe – muss man haben, um sich mit Geld (wenn man über einen entsprechenden Geldbeutel verfügt)eine Genehmigung für das Töten zu erkaufen?
    Während es generell bei den Regierungen,Jagdreise-
    veranstaltern und Fellhändlern – ohne jegliche Skrupel – nur um klingende Münzen geht, scheint bei den Trophäen-„Jägern“ die Aufarbeitung irgendwelcher Minderwertigkeitskomplexe im Vordergrund zu stehen.

    geschrieben von Frank Blache

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