Meldung von PolarNEWS: Wer Kaiserpinguine kennt, weiß um deren wunderschöne und unverkennbare Färbung. Ein BBC-America-Team hat im Rahmen seiner Aufnahmen für die Serie „Dynasties“ eine enorm seltene Form entdeckt: einen schwarzen Kaiserpinguin!
Das Tier weist eine genetische Mutation auf und produziert zuviel dunkle Pigmente, Melanin. Doch scheinbar ist dies kein Nachteil bisher gewesen, das Tier hat das Erwachsenenalter erreicht, sieht wohlgenährt aus und sucht einen Paarungspartner(in).
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Schwarzes Schaf unter den Frackträgern
21.02.2019 (Antarktis)Eisbären – Behörden rufen den Notstand aus
11.02.2019 (Artkis)Auf der russischen Insel Nowaja Semlja gibt es Eisbären-Alarm. Seit Dezember nähern sich immer wieder Eisbären menschlichen Siedlungen.

Einzelner Eisbär
(Foto: Frank Blache)
Auch Menschen wurden offenbar von den Bären angegriffen. Sie dringen außerdem in Häuser und Büros ein.
In der Nähe von Kindergärten wurden nun zusätzliche Zäune errichtet, um die Raubtiere abzuhalten. Weder Hunde noch Streifenwagen können die Eisbären vertreiben.
Grund für die Invasion ist Futtersuche. Die Behälter mit genießbarem Abfall haben es den Tieren angetan. Sie kommen bei der Plünderung zu Nahrung, ohne sich groß anstrengen zu müssen.
(Quelle: tagesschau.de)
Ein Jahr in der Arktis
12.01.2019 (Artkis)Die „Polarstern“ ist seit 37 im Dienst. Das 120 Meter lange Forschungsschiff gehört dem Bundesforschungsministerium.
Im September geht der Eisbrecher auf ganz ungewöhnliche Tour. Ein Forscherteam wird sich zusammen mit der „Polarstern“ im Eis einfrieren lassen. Ein Jahr lang wird das Schiff dann mit dem Eis treiben. Es soll über die Polarkappe driften – wie seinerzeit das Segelschiff „Fram“ vor 125 Jahren. Fridtjof Nansen dient der Expedition als Vorbild.
Der Norweger hatte damals die Idee, sich auf seinem Schiff mit der Meeresströmung bis zum Nordpol treiben zu lassen. Monatelang dümpelte das von Eis eingeschlossene Schiff tatsächlich langsam gen Norden. Den Pol erreicht hatte Nansen auf diese Weise allerdings nie. Auch nicht, als er mit Skiern und Hundeschlitten seine ehrgeizige Expedition fortsetzte. Aber immerhin war er bis auf 480 Kilometer an sein Ziel gelangt. Er war also weiter nach Norden vorgedrungen als je ein anderer vor ihm.
Im Unterschied zur „Fram“ wird die „Polarstern“ nicht auf sich allein gestellt sein. Sie wird von anderen Eisbrechern versorgt.
Mehr zu diesem außergewöhnlichen Versuch unter Forschungsschiff friert in der Arktis ein.
Schutzgebiet in Antarktis gescheitert
02.11.2018 (Antarktis)Das Weddell-Meer in der Antarktis wird leider nicht unter Schutz gestellt. So kann die Fischereiflotte dem sich zurückziehenden Eis hinterherfahren und den für die dort lebende Tierwelt wichtigen Krill wegfangen …
Mehr dazu im ARD-Beitrag mit Thilo Maack von Greenpeace.
