Aktuelles: Antarktis

Kampf unter Vögeln

28.07.2021 (Antarktis)

Auf Gough Island im Südatlantik beobachten Wissenschaftler seit einigen Jahren, dass die Männchen der gänsegroßen Riesensturmvögel brütende Gelbnasenalbatrosse töten und fressen.

Mehr dazu im PolarJournal.

Wärmerekord in der Antarktis

03.07.2021 (Antarktis)

Am 6. Februar 2020 wurden an der Station Esperanza (Antarktische Halbinsel) 18,3 Grad gemessen. Diese Temperatur stellt einen Rekord dar, wie die Weltwetterorganisation (WMO) mitteilte. Der vorherige Rekord lag bei 17,5 Grad. Er stammte aus dem Jahr 2015.

Laut WMO-Generalsekretär Petteri Taalas hat sich die Antarktische Halbinsel in den vergangenen 50 Jahren um fast drei Grad erwärmt. Sie gehört zu den Regionen, die sich am stärksten erwärmen.

(Quelle: Augsburger Allgemeine)

Kaiserpinguin ist Atemkünstler

22.06.2021 (Antarktis)

Fast die Hälfte ihres Lebens verbringen Pinguine im Wasser. Beobachtungen und Studien aus Neuseeland und den USA haben ergeben, dass Kaiserpinguine bei ihrer Nahrungssuche längere Zeit unter Wasser verbringen können als bisher bekannt war. Die Forscher haben dabei registriert, dass eines der Tiere länger als 32 Minuten unter Wasser war. Der bisherige Rekord lag bei knapp 28 Minuten. Die Tauchgänge waren bis zu 450 Meter tief.

Quelle und weitere Informationen unter Polarjournal.

Kaiserpinguine sind stark gefährdet

09.03.2020 (Antarktis)

Bis zum Ende des Jahrhunderts könnten Kaiserpinguine fast ausgestorben sein, erfährt man auf der Website von PolarNEWS.

Anders als zum Beispiel die Eselspinguine können sie sich nicht so gut an die Folgen der Erderwärmung anpassen.

„Kaiserpinguine sind besonders anfällig für den Klimawandel, da sie zum Nisten, Brüten und Mausern auf das Meereis angewiesen sind. Zu wenig Eis bedeutet auch zu wenig Schutz vor Raubtieren, zu viel Eis lässt sie zu weit vom Wasser entfernt, sodass sie weiter wandern und mehr Energie verbrauchen müssen um Nahrung zu finden. Auch die Stabilität des Eises ist von entscheidender Bedeutung. Wenn das Meereis zu früh in der Saison verschwindet, haben die Küken nicht genügend Zeit ihr flauschiges Federkleid in ein wasserdichtes Gefieder zu wechseln. Dann sterben sie im antarktischen Wasser. “ (Quelle PolarNEWS)

Bei den Eselspinguinen stieg in der Antarktis die Population zwischen 1979 und 2010 um das Sechsfache an. Der Grund dafür könnte sein, dass der Eselspinguin sich nicht auf eine Nahrung festlegt, sondern sich sowohl von Krill als auch von Fischen und Tintenfischen ernährt. Vor 100 Jahren haben sich die Eselspinguine offenbar ausschließlich von Krill ernährt. Doch dessen Bestand ging im Lauf der Zeit immer weiter zurück.

(Quelle und weitere Informationen PolarNEWS)