Aktuelles: Antarktis

Schutzgebiet in Antarktis gescheitert

02.11.2018 (Antarktis)

Das Weddell-Meer in der Antarktis wird leider nicht unter Schutz gestellt. So kann die Fischereiflotte dem sich zurückziehenden Eis hinterherfahren und den für die dort lebende Tierwelt wichtigen Krill wegfangen …

Mehr dazu im ARD-Beitrag mit Thilo Maack von Greenpeace.

Klimawandel bedroht Pinguine

28.02.2018 (Antarktis)

1,6 Millionen Brutpaare soll es vom Königspinguin geben. Doch sein Bestand ist gefährdet. Der Grund: Die Tiere müssen immer weiter schwimmen, um an Nahrung zu gelangen.

Neben Strömungsänderungen sorgt auch der vermehrte Industriefischfang im Südpolargebiet für knapp werdende Nahrung. Um die Fischbestände konkurrieren die Köngispinguine nicht nur mit dem Menschen, sondern auch mit ihren Verwandten – den Zügel-, Esel- und Adeliepinguinen.

Königspinguine
(Foto: Frank Blache)

Zum Thema siehe auch Klimawandel: Königspinguine müssen näher zum Südpol ziehen

Ein gutes neues Jahr!

01.01.2018 (Antarktis, Artkis)

Die POLARGEBIETE wünschen allen treuen und neuen Besuchern ein gutes und gesundes 2018!

Eisbären in der russischen Hocharktis
(Foto: Frank Blache)

Pinguinküken sind verhungert

13.10.2017 (Antarktis)

Wie PolarNEWS auf seiner Website berichtet, sind in einer von französischen Forschern untersuchten Kolonie von rund 18.000 Adéliepinguinen bis auf zwei Küken alle anderen verhungert.

Die Elterntiere mussten aufgrund ungewöhnlich dicker Eisverhältnisse weitere Weg zurücklegen, um in ihre Jagdreviere zu gelangen. Dadurch mussten die Jungtiere länger auf Nahrung warten und hatten nicht genügend Energiereserven in den frühen Stadien der Entwicklung.

Die Kolonie wurde nicht zum ersten Mal von dieser Tragödie getroffen. Bereits vor 4 Jahren waren in dieser Kolonie alle Küken verhungert. Schuld war damals die durch den Eisberg B9B veränderten Bedingungen und blockierte Wege. Gemäß den Forschern könnte die Kolonie in der Zukunft öfter solchen Szenarien gegenüberstehen.