Aktuelles: Antarktis

Kaiserpinguine sind stark gefährdet

09.03.2020 (Antarktis)

Bis zum Ende des Jahrhunderts könnten Kaiserpinguine fast ausgestorben sein, erfährt man auf der Website von PolarNEWS.

Anders als zum Beispiel die Eselspinguine können sie sich nicht so gut an die Folgen der Erderwärmung anpassen.

„Kaiserpinguine sind besonders anfällig für den Klimawandel, da sie zum Nisten, Brüten und Mausern auf das Meereis angewiesen sind. Zu wenig Eis bedeutet auch zu wenig Schutz vor Raubtieren, zu viel Eis lässt sie zu weit vom Wasser entfernt, sodass sie weiter wandern und mehr Energie verbrauchen müssen um Nahrung zu finden. Auch die Stabilität des Eises ist von entscheidender Bedeutung. Wenn das Meereis zu früh in der Saison verschwindet, haben die Küken nicht genügend Zeit ihr flauschiges Federkleid in ein wasserdichtes Gefieder zu wechseln. Dann sterben sie im antarktischen Wasser. “ (Quelle PolarNEWS)

Bei den Eselspinguinen stieg in der Antarktis die Population zwischen 1979 und 2010 um das Sechsfache an. Der Grund dafür könnte sein, dass der Eselspinguin sich nicht auf eine Nahrung festlegt, sondern sich sowohl von Krill als auch von Fischen und Tintenfischen ernährt. Vor 100 Jahren haben sich die Eselspinguine offenbar ausschließlich von Krill ernährt. Doch dessen Bestand ging im Lauf der Zeit immer weiter zurück.

(Quelle und weitere Informationen PolarNEWS)

Es gibt wieder mehr Buckelwale

24.10.2019 (Antarktis)

In den Gewässern der Antarktis werden wieder mehr Buckelwale gezählt. Im Südatlantik soll die Population 25.000 Tiere umfassen. Mitte der 1950-Jahre war die Zahl aufgrund der Bejagung auf 450 Wale gesunken.

Quelle und weitere Informationen auf Polar Journal.

Schwarzes Schaf unter den Frackträgern

21.02.2019 (Antarktis)

Meldung von PolarNEWS: Wer Kaiserpinguine kennt, weiß um deren wunderschöne und unverkennbare Färbung. Ein BBC-America-Team hat im Rahmen seiner Aufnahmen für die Serie „Dynasties“ eine enorm seltene Form entdeckt: einen schwarzen Kaiserpinguin!
Das Tier weist eine genetische Mutation auf und produziert zuviel dunkle Pigmente, Melanin. Doch scheinbar ist dies kein Nachteil bisher gewesen, das Tier hat das Erwachsenenalter erreicht, sieht wohlgenährt aus und sucht einen Paarungspartner(in).

Schutzgebiet in Antarktis gescheitert

02.11.2018 (Antarktis)

Das Weddell-Meer in der Antarktis wird leider nicht unter Schutz gestellt. So kann die Fischereiflotte dem sich zurückziehenden Eis hinterherfahren und den für die dort lebende Tierwelt wichtigen Krill wegfangen …

Mehr dazu im ARD-Beitrag mit Thilo Maack von Greenpeace.