Aktuelles: Artkis

Weniger Giftstoffe in Grindwalen

08.02.2026 (Artkis)

Wie man unter anderem im Polar Journal erfahren kann, nimmt die Belastung der Ozeane mit sogenannten „Ewigkeitschemikalien“ offenbar ab.

Junger Grindwal
(Foto: Frank Blache)

Konzentration sank um 60 Prozent

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Konzentration der stabilen Fluor-Kohlenstoff-Bindungen (PFAS = per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) im Körper von Pilotwalen (auch Grindwale genannt) im Nordatlantik seit ihrem Höchststand (2011) um rund 60 Prozent gesunken ist.

Alltags- und Industrieprodukte

Die extrem stabilen Fluor-Kohlenstoff-Bindungen kamen in den späten 1940er-Jahren als Alltags- und Industrieprodukte zum Einsatz, etwa in Kosmetika, beschichteten Kochutensilien, Textilien, Löschschäumen oder elektronischen Geräten. Die Schadstoffe wurden Anfang der 2000er-Jahre verboten.
(Quellen: Polar Journal und spektrum.de)

Das PolarJournal meldet sich zurück

14.11.2025 (Antarktis, Artkis)

Das PolarJournal startet mit neuer Crew in die nächste Etappe

Fundierte Beiträge

Rosamaria und Heiner Kubny sowie Marcel Schütz möchten euch künftig erneut mit fundierten Beiträgen, Hintergrundanalysen und persönlichen Einblicken aus der Arktis und Antarktis begeistern.

Zusammenhänge besser verstehen

Die polaren Regionen stehen heute mehr denn je im Mittelpunkt von Wissenschaft, Politik und öffentlicher Aufmerksamkeit. Mit großer Sorgfalt, Erfahrung und Leidenschaft begleitet die PolarJournal-Redaktion diese Entwicklungen – und möchten euch dabei helfen, die komplexen Zusammenhänge zwischen Natur, Forschung, Kultur und globalen Veränderungen besser zu verstehen.

Das neue Redaktionsteam vereint Fachwissen, Engagement und echte Begeisterung für die Welt der Extreme – und führt damit die Tradition von PolarJournal fort, euch verlässlich und kompetent über eine der faszinierendsten Regionen unseres Planeten zu informieren.

Gründungsmitglieder sind wieder dabei

Im Jahr 2019 gehörten die Kubnys zu den Gründungsmitgliedern der heutigen Onlineplattform PolarJournal.

27. Februar: Tag des Eisbären

27.02.2025 (Artkis)

Zum Tag des Eisbären gibt es heute einen kleinen Überblick, wo man (außer im Zoo) Eisbären beobachten kann.

Eisbären in der russischen Hocharktis
(Foto: Frank Blache)

Bärenkinderstube

Insgesamt leben 20.000 bis 30.000 Eisbären in der Arktis. Bekannte Eisbären-Orte sind Churchill und Spitzbergen.

Weniger bekannt ist die in der Tschuktschensee gelegene Insel Wrangel. Hier leben 3.000 Eisbären. Man nennt die Insel auch „Bärenkinderstube“, da sie den Weibchen mit ihren vielen Höhlen einen guten Unterschlupf bietet.

Wrangel Island gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist sowohl ein Naturschutzgebiet als auch ein Forschungsort für Eisbärenbiologen.
(Quelle: Polar Journal)

Eisbären sind gegen Kälte gut gerüstet

17.02.2025 (Artkis)

Ihre Speckschicht und das Fett in ihrem Fell ist für Eisbären überlebenswichtig.

Einzelner Eisbär
(Foto: Frank Blache)

Bis minus 40 Grad

Beide Ausstattungen sind Garanten dafür, dass ihr Pelz auch bei Minusgraden eisfrei bleibt. Manchmal erreichen die Temperaturen in der Arktis minus 40 Grad.

Sogar wenn sich Eisbären im Schnee wälzen, bleibt das Fell eisfrei.

Natürliche Imprägnierung

Der Talg im Fell wirkt, wie so eine Art Imprägnierung, frostabweisend.

Umweltfreundlichere Vereisungsschutzmittel

Der Talg von Eisbären enthält im Vergleich zu menschlichem Talg kein Squalen. Bei der farblosen, öligen Flüssigkeit handelt es sich um eine Kohlenwasserstoffverbindung.

Forschende wollen nun herausfinden, wie umweltfreundlichere Vereisungsschutzmittel entwickelt werden können.
(Quelle: Augsburger Allgemeine vom 15. Februar 2025)