Aktuelles: Artkis

Russische Eiskappe schmilzt

02.10.2018 (Artkis)

PolarNEWS schreibt auf der Website: „Nicht nur die grönländische Eiskappe, die zweitgrößte der Welt, schmilzt aufgrund des Klimawandels ab. Auch in der russischen Arktis, fast unentdeckt von der Weltöffentlichkeit, werden die gewaltigen Eisdome auf den verschiedenen Inseln entlang der Küste immer kleiner.

Eisformation
(Foto: Frank Blache)

Eine Forschungsgruppe des CIRES (Cooperative Institute für Research in Environmental Sciences) der Colorado Universität entdeckte aufgrund von Satellitenaufnahmen, dass die Vavilov-Eiskappe auf Sewernaja Semlja innerhalb eines Jahre um 25 Meter pro Tag vorgestoßen ist und dabei mehr als vier Gigatonnen Eis verloren hat. Ein solches Tempo wurde bisher noch nirgends sonst gemessen.“

Mehr dazu bei PolarNEWS.

Gibt es in 15 Jahren noch Eis in der Arktis?

16.09.2018 (Artkis)

Laut eines Artikels in der Augsburger Allgemeinen ist die Eisfläche in diesem Sommer stark geschrumpft.

Meereis
(Foto: Frank Blache)

Sie beträgt 4,4 Millionen Quadratkilometer. Wissenschaftler aus Bremen und Bremerhaven haben berechnet, dass dies 300.000 Quadratkilometer weniger sind als vor einem Jahr. Etwa so groß ist Italien.

Extreme Abnahmen sind selten

Würde die Eisfläche in jedem Sommer um so viele Quadratkilometer schmelzen, gäbe es in 15 Jahren gar kein Meereis mehr in der Arktis.

Doch so eine extreme Abnahme wie in diesem Jahr ist nicht üblich. In manchen Jahren beträgt sie nur 100 Quadratkilometer. Es gibt sogar Jahre, da wächst die Schicht wieder.

Diese Informationen stammen von Professor Christian Haas vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven.

Langzeittrend

Doch der Langzeittrend besagt, dass die Eisfläche auf dem arktischen Meer um 13,1 Prozent pro Jahrzehnt abnimmt. Der Abwärtstrend lässt sich also nicht leugnen.

Im Sommer gibt es am wenigsten Eis in der Arktis. Im Februar und März dagegen ist die Eisfläche etwa zehn Millionen Quadratkilometer größer als im September. „Im Winter wird es auch in Hunderten Jahren noch sehr viel Eis in der Arktis geben“, ist sich Haas sicher.
(Quelle: Augsburger Allgemeine)

Nervenkitzel kostete Eisbär das Leben

30.07.2018 (Artkis)

Nur um Kreuzfahrttouristen noch mehr Nervenkitzel zu bieten, musste nun ein Eisbär sein Leben lassen.

Das Tier hat auf Spitzbergen ein Crew-Mitglied der MS Bremen angegriffen und dieses am Kopf verletzt. Der Mann, der mit einem Hubschrauber ausgeflogen wurde, schwebt zum Glück nicht in Lebensgefahr. Der Eisbär wurde erschossen.

Zu diesem Unfall kam es, weil der sogenannte Wächter zusammen mit anderen für diesen Posten ausgebildeten Crew-Mitgliedern vor einer Anlandung die Gegend inspizieren wollte. Die Passanten sollten später an Land gehen. Den Touristen war versprochen worden, dass sie in Norwegen „Arktis pur“ erleben könnten.

Die MS Bremen fährt regelmäßig ins ewige Eis. Auf die zehntägige Reise wurden 160 Passagiere mitgenommen. Sie kostet mindestens 5810 Euro.

Mehr dazu unter NDR.de.

Eisbären-Besuch in Spitzbergen

11.06.2018 (Artkis)

Achtung, die Eisbären von Spitzbergen statten den Häusern immer wieder Besuche ab …

Einzelner Eisbär
(Foto: Frank Blache)

Mehr dazu unter Eisbär bei Longyearbyen gesehen.