Die POLARGEBIETE wünschen allen treuen und neuen Besuchern ein gutes und gesundes 2018!

Eisbären in der russischen Hocharktis
(Foto: Frank Blache)
Die POLARGEBIETE wünschen allen treuen und neuen Besuchern ein gutes und gesundes 2018!

Eisbären in der russischen Hocharktis
(Foto: Frank Blache)
Wie PolarNEWS auf seiner Website berichtet, sind in einer von französischen Forschern untersuchten Kolonie von rund 18.000 Adéliepinguinen bis auf zwei Küken alle anderen verhungert.
Die Elterntiere mussten aufgrund ungewöhnlich dicker Eisverhältnisse weitere Weg zurücklegen, um in ihre Jagdreviere zu gelangen. Dadurch mussten die Jungtiere länger auf Nahrung warten und hatten nicht genügend Energiereserven in den frühen Stadien der Entwicklung.
Die Kolonie wurde nicht zum ersten Mal von dieser Tragödie getroffen. Bereits vor 4 Jahren waren in dieser Kolonie alle Küken verhungert. Schuld war damals die durch den Eisberg B9B veränderten Bedingungen und blockierte Wege. Gemäß den Forschern könnte die Kolonie in der Zukunft öfter solchen Szenarien gegenüberstehen.
Fernab jeder Zivilisation – nämlich auf dem Weg zum Nordpol – fanden britische Forscher ein großes Stück Kunststoff auf einer Eisscholle …
Mehr dazu unter Forscher machen traurigen Fund im Packeis.
In den 1970er-Jahren gab es im September noch sieben Millionen Quadratkilometer Meereis. Das Meereis rund um den Nordpol hat im September 2017 nur noch eine Fläche von rund 4,7 Millionen Quadratkilometern bedeckt.
Dieses Jahr war die Nordost-Passage für Schiffe komplett ohne Unterstützung von Eisbrechern befahrbar.
Mehr zum schmelzenden Meereis unter wissenschaftsjahr.de.