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Eisbären wieder im Visier der Jäger

05.10.2012 (Artkis)

Dieser Tage beginnt in Kanada die Jagd auf Eisbären. Bis zu 700 Tiere werden von Fellhändlern und Trophäenjägern zur Strecke gebracht – ungeachtet der Tatsache, dass der König der Arktis akut bedroht ist.

Das Reich der Eisbären wird immer kleiner. Im September 2012 gab es nur noch halb so viel solides Eis in der Arktis wie noch im Jahr 2000. Verschwunden ist eine Fläche, die drei Vierteln der gesamten Europäischen Union entspricht. Maximal 25.000 Eisbären haben überlebt. Bis 2050 könnte sich diese Zahl allein aufgrund des Klimawandels um 70 Prozent verringern.

Doch das kümmert die kanadische Regierung wenig. Sie lässt zu, dass jährlich Hunderte Eisbären abgeschossen werden. Europäische Jagdreiseveranstalter verkaufen einen Eisbären-Abschuss für rund 40.000 Euro und an internationalen Fellauktionen hat ein regelrechter Ausverkauf der Eisbären begonnen.

Erheben Sie Ihre Stimme für den König der Arktis!
Fordern Sie mit einer Protestmail an die kanadische Regierung ein Ende der Eisbärenjagd.
(Quelle: OceanCare)

Bestand der Pinguine geht immer mehr zurück

26.09.2012 (Antarktis)

Forscher berichten, dass innerhalb weniger Jahre der Bestand an Pinguinen in einigen Gegenden um fast 40 Prozent zurückgegangen sei. Zugleich konnten sie einen Verdächtigen freisprechen, der Tourismus scheint nicht für den Pinguin-Schwund verantwortlich zu sein. Vielmehr wird der Rückgang von Krill als Ursache vermutet.

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Beluga-Projekt

21.09.2012 (Artkis)

Belugas gehören mit Sicherheit zu den interessantesten Vertreter der Walfamilie. Die weißen Wale, die zu den Zahnwalen gehören und mit den Narwalen verwandt sind, haben aufgrund ihrer mimischen Fähigkeiten einen großen Sympathiebonus und gehören neben Eisbären zu den beliebtesten Fotomotiven. Gleichzeitig ist aber der Wissensstand über die Biologie der Tiere, wie bei vielen Tieren der Arktis, noch sehr lückenhaft. Dies möchte nun Richard Weber, der Besitzer einer 5-Stern-Lodge im Norden Kanadas ändern.

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Klimaerwärmung bedroht Kaiserpinguine

11.09.2012 (Antarktis)

Das sind keine guten Aussichten. Die Kaiserpinguine in der Antarktis sind in Gefahr. Ändert sich nichts, dann werden über 80 Prozent von ihnen bis zum Jahr 2100 verschwunden sein. Das sagen Forscher voraus. Mehr dazu unter PolarNEWS.