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See-Elefanten sind wählerisch

18.01.2024 (Antarktis)

Männliche Südliche See-Elefanten sind sehr wählerisch, wenn es um die Nahrung geht. Mag das Angebot auch noch so groß sein, spezialisieren sie sich auf ganz bestimmte Beutetiere. Jedes Individuum hat offenbar seine Lieblingsspeise. Zu den Beutetieren gehören Fisch, Krustentiere, Tintenfisch und Oktopus.

Für Forschungszwecke wurden 31 Tiere leicht betäubt. Dann wurden ihnen die längsten Schnurrhaare entnommen. Diese enthalten stabile Isotope der Nahrung.

In jeder Probe waren die Fressvorlieben bis zu einem Jahr zurückzuverfolgen.

(Quelle: Polar-Journal)

Hunde düngen die Arktis

21.09.2023 (Artkis)

Dort, wo sich Hundezwinger befinden, ist die Gegend grüner.

Diese Beobachtung machten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auf Svalbard.

Hundefäkalien und Hundenahrung führen dazu, dass mehr Nährstoffe in den Boden eingebracht werden. Dadurch wird die Vegetation in diesen Regionen schneller und länger grün.

Schlittenhunde düngen aber nicht nur den Boden, sondern sie halten auch Räuber von der Vogelwelt fern. Dadurch wird der Düngeeffekt durch die ansteigende Zahl der Vögel noch weiter erhöht.

Abgesichert sind die Studien noch nicht, aber die Beobachtungen sind auf jeden Fall bemerkenswert.

(Quelle: Polar Journal)

Tatzen-Identifizierung

31.08.2023 (Artkis)

Zeige mir deinen Tatzenabdruck und ich sage dir, welcher Eisbär du bist.

In Nordalaska werden seit Neustem nicht-invasive Forschungsmethoden angewandt, um verschiedene Eisbären zu identifizieren.

Die winzigen Hautpartikel, die die Tiere bei ihrer Wanderung übers Eis hinterlassen, lassen genetische Analysen zu. Die von Einheimischen und Forschenden eingesammelten und anschließend ausgewerteten Proben werden in einer Datenbank katalogisiert.

(Quelle: Polar Journal)

Mikroplastik in arktischen Algen

04.05.2023 (Artkis)

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven haben am Nordpol Mikroplastik in Algen nachgewiesen.

Mehr dazu unter sat1.