Februar, 2018

Klimawandel bedroht Pinguine

28.02.2018 (Antarktis)

1,6 Millionen Brutpaare soll es vom Königspinguin geben. Doch sein Bestand ist gefährdet. Der Grund: Die Tiere müssen immer weiter schwimmen, um an Nahrung zu gelangen.

Neben Strömungsänderungen sorgt auch der vermehrte Industriefischfang im Südpolargebiet für knapp werdende Nahrung. Um die Fischbestände konkurrieren die Köngispinguine nicht nur mit dem Menschen, sondern auch mit ihren Verwandten – den Zügel-, Esel- und Adeliepinguinen.

Königspinguine
(Foto: Frank Blache)

Zum Thema siehe auch Klimawandel: Königspinguine müssen näher zum Südpol ziehen

Zum internationalen Eisbärentag

27.02.2018 (Artkis)

Zum internationalen Eisbärentag zwei schöne Fotos von Frank Blache, der den majestätischen Tieren in freier Wildbahn begegnet ist.

Eisbären in der russischen Hocharktis
(Foto: Frank Blache)

Einzelner Eisbär
(Foto: Frank Blache)

Sturm heizt Arktis ein

08.02.2018 (Artkis)

Ein kräftiges Tief brachte Tauwetter bis an den Nordpol.

Teile Deutschlands sind derzeit kurzzeitig kälter als der Nordpol. Die Temperaturen am Nordpol liegen über dem Gefrierpunkt. Plus drei bis plus fünf Grad statt minus 30 Grad!

Bereits 2015 sorgte ein Sturm für Tauwetter am „Ende der Welt“. Seit 1948 gab es aber nur vier solcher klimatischer Ereignisse. Nach Durchzug des Sturms sinken die Temperaturen allerdings schnell wieder in die Gefrierzone.

Ein Problem ist die große Wellenentwicklung nach dem Sturm. Sechs bis acht Meter hohe Wellen am Nordpol zertrümmern das Eis.

Mehr zu diesem Wetterphänomen unter spektrum.de.

Steigende Temperaturen erschweren die Jagd

02.02.2018 (Artkis)

Da die Eisdecke in der Arktis immer weiter schrumpft, haben Eisbären Schwierigkeiten, Robben zu fangen. Diese kamen früher an kleine Atemlöcher im Eis, um Luft zu holen. In solch einem Moment schlug der Eisbär zu. Doch der Jagderfolg bleibt immer öfter aus.

Einzelner Eisbär
(Foto: Frank Blache)

Im Tagesspiegel gibt es einen Artikel über eine interessante Studie zum Kalorienverbrauch der Eisbären. Dieser ist vier- bis sechsmal höher als beim Menschen.