Aktuelles: Artkis

Frohe Ostern!

08.04.2012 (Antarktis, Artkis)

Ostern wie an den Polen … Na, habt ihr die Ostereier schon gefunden unter der Schneedecke, die sich heute bis in tiefe Lagen ausgebreitet hat …

Ein frohes Fest!

Ozonschicht wieder dicker

24.03.2012 (Antarktis, Artkis)

Dank Fortschritten im Umweltschutz ist die Ozonschicht wieder dicker. Das heißt, es gelangen nicht mehr so viele UV-Strahlen bis zur Erde. Seit etwa 5 Jahren ist offenbar der Wendepunkt bei der UV-Strahlung erreicht, teilt ein Mitarbeiter des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Potsdam mit. Laut dem Physiker Markus Rex ist die Luft sauberer geworden, weil die schädliche Schwefeldioxid-Konzentration in der Atmosphäre enorm zurückgegangen ist. Dieser Rückgang sorge wiederum dafür, dass auch die krebserregende Bestrahlung abnimmt.

Weitere Infos in der Augsburger Allgemeinen.

Paradies der Arktis in Gefahr

25.02.2012 (Artkis)

Der Ölkonzern Shell hat sich zum Ziel gesetzt, gefährliche Ölbohrungen in der Arktis Alaskas durchzuführen – eines der zerbrechlichsten und schönsten Gebiete auf unserem Planeten. Die Arktis ist die Heimat für Lebewesen wie den Eisbären, ein Tier, das es nirgendwo sonst auf der Erde gibt. Bis vor kurzem hat das Eis der Arktis die Ölindustrie ferngehalten, doch durch den Klimawandel erwärmt sich die Region nun schneller als irgendein Ort sonst auf der Welt. Das Eis schmilzt und entfacht einen Ansturm auf das arktische Öl.
(Quelle: GREENPEACE/Schweiz)

Mach mit bei der Petition von GREENPEACE/Schweiz.

In Europa immer öfter klirrend kalte Winter

11.02.2012 (Artkis)

Klirrend kalte Winter in Europa soll es laut Forschungen im nördlichen Polargebiet in Zukunft öfter geben. Ursache ist das schmelzende Meereis vor Russland. Erwärmt sich die Luft in der Barents-Kara-See nördlich von Skandinavien und Russland, bringt diese Temperaturerhöhung kalte Winterwinde nach Europa. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher aus Potsdam, Kiel und Bremerhaven.

Die Erklärung dazu lautet folgendermaßen: Wenn die Arktis im Sommer von wenig Meereis bedeckt ist, erwärmt das Sonnenlicht die dunkle Meeresfläche stärker als eine helle Eisdecke. Bei schwindender Eisfläche kann sich mehr Wasser erwärmen. Dadurch erhöhen sich die Lufttemperaturen in der Arktisregion bis in den Herbst und Winter. Dadurch wiederum wird der Luftdruckgegensatz zwischen Nordpol und Mitteleuropa geringer und kalte arktische Luft kann im Winter besser bis nach Europa gelangen.

Mit dieser Theorie soll jedoch nicht die globale Klimaerwärmung auf den Kopf gestellt werden, machen die Forscher deutlich. Es gehe lediglich um den europäischen Winter.

Während es bei uns klirrend kalt ist, ist es in Spitzbergen zurzeit außergewöhnlich warm und es regnet. In der vergangenen Woche wurde auf der nördlich von Skandinavien liegenden Inselgruppe sogar ein Regenrekord registriert, berichtet Ralf Jaiser vom AWI-Forschungssteam in Bremerhaven.