Die durch den Klimawandel beschleunigte Eisschmelze in der Arktis wird einer aktuellen Studie zufolge, zu einer immer größeren Bedrohung für die Eisbären. „Wir vermuten schon lange, dass Eisbären durch die abnehmende Meereisfläche gezwungen sind, deutlich längere Strecken schwimmend zurückzulegen und durch Erschöpfung im Meer zu ertrinken drohen. Diese Gefahr ist nun erstmals empirisch bewiesen“, so Stefan Ziegler, Artenschutzreferent beim WWF Deutschland. Besonders bei den Jungtieren steige durch den Verlust an stabilem Meereis die Sterblichkeitsrate.
Den kompletten Artikel findet ihr auf der WWF-Website.
Aktuelles: Artkis
Immer mehr junge Eisbären sterben
27.07.2011 (Artkis)Orcas verdrängen Eisbären
21.05.2011 (Artkis)Während der Klimawandel mehr und mehr die Eisbären in der Arktis bedroht, können die Orcas (auch Killerwale genannt) davon profitieren. Durch die Eisschmelze dringen sie in immer nördlichere Regionen vor, wo sie heimischen Arten die Nahrung wegnehmen. Mehr dazu unter „Invasion in die Arktis“.
Polartiere durch Quecksilber gefährdet
10.05.2011 (Artkis)Mehrere Arktisforscher haben herausgefunden, dass die Meeressäuger und Eisbären im Nordpolarmeer immer stärker mit dem giftigen Schwermetall Quecksilber belastet sind. Die Wissenschaftler machen den Klimawandel für diesen Anstieg verantwortlich.
Seit der Industrialisierung wurde Quecksilber in Europa, Kanada und Russland über die Kohlekraftwerke in die Atmosphäre abgegeben. Über Niederschläge kamen die Emissionen bis in die Polarregion, wo sie bis vor wenigen Jahren im Eis konserviert waren. Durch das schnell voranschreitende Schmelzen des Eises, das durch die immer weiter ansteigenden Temperaturen verursacht wird, gelangt das Gift nun in den Körper der Polartiere.
Vor allem die hochgiftige Verbindung Methylquecksilber kann über den Nahrungskreislauf auch in die Menschen gelangen. Betroffen davon sind vor allem die Inuit-Stämme in Kanada und Grönland, bei denen Robben, Wale und Fische auf dem Speisezettel stehen. Besonders gefährdet sind Kleinkinder und Schwangere. „Denn Quecksilber beeinflusst die Embryonalentwicklung und schädigt Nerven- und Kreislaufsysteme“, berichten die Forscher des „Arctic Monitoring and Assessment Programme“, kurz AMAP.
(Quelle: krone.at)
Filmteam begleitet Aufbauarbeiten im Eiscamp Barneo
05.03.2011 (Artkis)Neues von Rosamaria und Heiner Kubny von den PolarNEWS:
Jedes Jahr, im April wird in der Nähe des Nordpols auf dem Packeis das Eiscamp Barneo von einer russischen Organisation betrieben. Erstmals werden die 4-wöchigen Aufbauarbeiten von einem westlichen Filmteam begleitet. Die Herausforderung an diesem Projekt dürfte die große Kälte und die enormen Distanzen sein. Gedreht wird gleichzeitig in der Zentrale in Moskau, mit Interviews verschiedenster Behörden und Regierungsstellen, sowie in Murmansk und Severnaya Zemlya. Danach werden die Aktivitäten des Filmteams nach Spitzbergen und zum Nordpol verlegt. „Es ist ein riesiges Abenteuer und eine große Ehre für uns, dass wir die Aufbauarbeiten und den Betrieb des Camps miterleben dürfen“, so Heiner Kubny von PolarNEWS. „An diesem Projekt arbeiteten wir die letzten 6 Monaten. Die größte Schwierigkeit waren die Bewilligungen, schließlich bewegen wir uns zum Teil in Sperrgebieten und die Transporte werden mit Flugzeugen und Helikopter durchgeführt, welche der russischen Armee unterstellt sind. Natürlich haben da unsere guten Beziehungen in Russland mitgespielt. Erstmals ist ein „Ausländisches“ Filmteam mit dabei und dass die Wahl auf uns fiel, ist an und für sich schon speziell.“
Das Filmteam ist vom 10. März bis ca. 18. April 2011 mit den Dreharbeiten beschäftigt.
(Quelle: PolarNEWS)
