Posts Tagged ‘Forschung’

Weniger Giftstoffe in Grindwalen

08.02.2026 (Artkis)

Wie man unter anderem im Polar Journal erfahren kann, nimmt die Belastung der Ozeane mit sogenannten „Ewigkeitschemikalien“ offenbar ab.

Junger Grindwal
(Foto: Frank Blache)

Konzentration sank um 60 Prozent

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Konzentration der stabilen Fluor-Kohlenstoff-Bindungen (PFAS = per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) im Körper von Pilotwalen (auch Grindwale genannt) im Nordatlantik seit ihrem Höchststand (2011) um rund 60 Prozent gesunken ist.

Alltags- und Industrieprodukte

Die extrem stabilen Fluor-Kohlenstoff-Bindungen kamen in den späten 1940er-Jahren als Alltags- und Industrieprodukte zum Einsatz, etwa in Kosmetika, beschichteten Kochutensilien, Textilien, Löschschäumen oder elektronischen Geräten. Die Schadstoffe wurden Anfang der 2000er-Jahre verboten.
(Quellen: Polar Journal und spektrum.de)

Packeis-Orcas jagen mit Taktik und Tempo

16.11.2025 (Antarktis)

„Orcas der Antarktis – Jägerinnen im Eis“: So lautet der Titel einer aktuellen Doku im ZDF, die man in der Mediathek anschauen kann.

Orcas
(Foto: Rüdiger Hengl)

Der Film handelt von den sogenannten Packeis-Orcas, die bis acht Meter lang werden können.

Weniger Eisschollen = kaum Beute

Weil das Packeis schwindet, wird die Jagd für die Schwertwale (wie Orcas auch genannt werden) immer schwieriger. Denn sie haben es in der Antarktis auf Robben abgesehen, die sich auf Eisschollen ausruhen. Diese schwemmen sie mit aufwendigen Wellen-Manövern (dem sogenannten Wave Washing) von der Eisscholle herunter.

Sind jedoch keine Eisschollen da, läuft diese Jagdtechnik ins Leere.

Mehr erfahrt ihr hier: Packeis-Orcas jagen mit Taktik und Tempo

Eisbären sind gegen Kälte gut gerüstet

17.02.2025 (Artkis)

Ihre Speckschicht und das Fett in ihrem Fell ist für Eisbären überlebenswichtig.

Einzelner Eisbär
(Foto: Frank Blache)

Bis minus 40 Grad

Beide Ausstattungen sind Garanten dafür, dass ihr Pelz auch bei Minusgraden eisfrei bleibt. Manchmal erreichen die Temperaturen in der Arktis minus 40 Grad.

Sogar wenn sich Eisbären im Schnee wälzen, bleibt das Fell eisfrei.

Natürliche Imprägnierung

Der Talg im Fell wirkt, wie so eine Art Imprägnierung, frostabweisend.

Umweltfreundlichere Vereisungsschutzmittel

Der Talg von Eisbären enthält im Vergleich zu menschlichem Talg kein Squalen. Bei der farblosen, öligen Flüssigkeit handelt es sich um eine Kohlenwasserstoffverbindung.

Forschende wollen nun herausfinden, wie umweltfreundlichere Vereisungsschutzmittel entwickelt werden können.
(Quelle: Augsburger Allgemeine vom 15. Februar 2025)