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Pinguine verlieren krankhaft Federn

05.02.2015 (Antarktis)

PolarNEWS informiert: Pinguine sind der Inbegriff der antarktischen Tierwelt. Beliebt bei Groß und Klein faszinieren diese Vögel durch ihre Fähigkeit, in einer der harschesten Regionen der Welt zu leben und dort auch ihren Nachwuchs groß zu ziehen. Einen Großteil ihres Erfolgs verdanken die Pinguine ihrem Gefieder, welches die Tiere vor Kälte und Nässe schützt. Daher würde sich der Verlust verheerend auswirken. Forscher haben nun eine Krankheit, die bisher nur aus Südamerika und Südafrika bekannt ist, auch bei Pinguinen gefunden. In dessen Verlauf verlieren die Tiere ihr Federkleid. Mehr dazu im Artikel Krankhafter Federverlust bei Pinguinen in der Antarktis beobachtet.
(Quelle: PolarNEWS)

Hoffnung für die Arktis

15.01.2015 (Artkis)

Mitteilung von GREENPEACE auf Facebook:

Die Eisbären können durchatmen: Drei große Ölfirmen geben ihre Bohrlizenzen für die arktischen Gewässer vor Grönland zurück!

Laut der dänischen Zeitung „Politiken“ geben das norwegische Ölunternehmen Statoil, die französische Firma GDF Suez und DONG aus Dänemark ihre Öl-Erkundungen vor West-Grönland auf.

Ein großes Problem ist jedoch auch weiterhin der russische Konzern Gazprom. Er hält noch immer an riskanten und unwirtschaftlichen Ölbohrungen in der Arktis fest.

Mehr dazu auf der Website von GREENPEACE.

Sehr gut gelungene PolarNEWS

11.12.2014 (Antarktis, Artkis)

Vor kurzem wurde die aktuelle PolarNEWS versendet. Zum zehnjährigen Bestehen gab es eine Jubiläumsausgabe, die es in sich hat.

Es ist kaum zu glauben, dass das hochwertige Magazin kostenlos an Interessenten abgegeben wird. Ich kenne kein anderes Printprodukt, das so viele unterhaltsame Reiseberichte über die Polargebiete, so prächtige Hochglanzfotos und so viele Informationen über Dies&Das zu Arktis und Antarktis für 0 Euro bietet.

Sehr gefallen hat mir das Interview mit den Herausgebern des Magazins – Heiner und Rosamaria Kubny. Darin berichten sie über ihre Begeisterung für die Kälte, das Geheimnis ihres Erfolgs und die Zukunft des Heftes.

Herzlichen Dank an das Ehepaar Kubny, das seine Begeisterung vor allem an die jungen Leser weitergeben möchte.

Gratis abonnieren kann man das Magazin unter: PolarNEWS.

Schwarze Zeiten für weiße Bären

25.11.2014 (Artkis)

Wie der WWF berichtet, ist die Zahl der Eisbären in der Beauford See, in Alaska und im Nordwesten Kanadas seit Beginn des Jahrhunderts um rund 40 Prozent geschrumpft. Die aktuellen Zahlen wurden jetzt im Fachjournal Ecological Applications veröffentlicht. 2004 wurden noch 1.500 Eisbären gezählt, zuletzt waren es nur noch 900 Exemplare.

Das Überleben für Jungtiere wird immer schwieriger

„Der Klimawandel macht den Tieren zunehmend zu schaffen. Mit den neuesten Zahlen haben sich die Befürchtungen bestätigt“, kommentiert Sybille Klenzendorf vom WWF Arktisprogramm die Ergebnisse der Langzeitbeobachtung. „Das sommerliche Packeis auf dem Meer ist seit Jahren auf dem Rückzug und ohne Eis fehlt den Bären die Plattform zum Robbenjagen. Das macht das Überleben, insbesondere für Jungtiere, immer schwieriger“, so die WWF-Expertin.

Zurückgehendes Meereis gefährdet auch Walrosse

Der WWF fürchtet, dass sich der bedrohliche Trend fortsetzt, wenn der Klimawandel nicht gestoppt wird. Weltweit gibt es noch etwa 20.000 bis 25.000 Eisbären. Sie verteilen sich auf 19 voneinander getrennte Populationen. Der Klimawandel schlägt in ihrem eisigen Lebensraum besonders dramatisch zu: Die durchschnittliche Lufttemperatur in der Arktis ist in den vergangenen 100 Jahren um rund fünf Grad Celsius gestiegen. Die Ausdehnung des arktischen Packeises ging zuletzt pro Jahrzehnt rund zehn Prozent zurück. Damit schmilzt auch der Lebensraum des Eisbären und anderer Tiere immer weiter zusammen. Erst vor wenigen Wochen wurden in der Region Massenansammlungen Zehntausender Walrosse an Stränden beobachtet. Auch dieses Phänomen ist auf das schmilzende Meereis zurückzuführen, das die Tiere normalerweise nutzen, um sich bei der Jagd zwischen den Tauchgängen auszuruhen.
„Die aktuellen Ergebnisse verdeutlichen einmal mehr, dass wir das Tempo beim Klimaschutz drastisch erhöhen müssen. Nur dann haben die Arktis und die Eisbären eine Überlebenschance“, so Sybille Klenzendorf vom WWF.
(Quelle: WWF)